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Name:Muth, Walter (1908 - 1992)
Biografie:Geboren am 10. September 1908 in Berlin-Rummelsburg, Sohn eines Maurers. Muth studierte an den Universitäten Berlin, Hamburg, Göttingen und Frankfurt/Main, wurde 1928 Mitglied des KJVD, 1929 der KPD. Anfang der dreißiger Jahre Mitarbeiter im AM-Apparat der KPD, lebte er bereits ab September 1932 illegal. 1933/34 absolvierte er unter dem Decknamen „Josef“ einen Lehrgang an der M-Schule der Komintern in Moskau. Nach seiner Rückkehr wurde er Mitarbeiter der illegalen Landesleitung der KPD. Am 24. Mai 1935 in Berlin verhaftet, wurde er am 9. Juni 1936 durch den Volksgerichtshof zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Er verbüßte die Haft in den Zuchthäusern Luckau und Brandenburg. 1945/46 Bürgermeister in Nauen, anschließend Referent bzw. Abteilungsleiter in verschiedenen Zentralverwaltungen der SBZ. 1948 Hauptabteilungsleiter des Statistischen Zentralamts der DWK, dann im Ministerium für Lebensmittelindustrie. Er wurde 1954 Leiter der Hauptabteilung Fachschulen im Staatssekretariat für Hoch- und Fachschulwesen. 1958 zum Sekretär des Zentralen Ausschuß für Jugendweihe der DDR berufen. Im Frühjahr 1960 wurde gegen Muth, der sich kritisch über die SED-Parteiführung äußerte, ein Parteiverfahren eröffnet. Er wurde von seiner Funktion entbunden und Ende des Jahres als Mitglied der ZRK abberufen. Er begann im VEB Funkwerk Berlin-Köpenick als Montierer zu arbeiten. Ein gegen ihn geplantes Parteiverfahren, wurde allerdings nicht durchgeführt. Später wieder Mitarbeiter im Büro des Ministerrates. Walter Muth starb am 15. November 1992.

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