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Name:Kreft, Paul ( 1893 – 1944)
Biografie:Geboren am 21. Februar 1893 in Wertheim/Westpreußen, besuchte die Volksschule in Zoppot und arbeitete als Bau- und Werftarbeiter in Danzig. Am Weltkrieg nahm er von November 1917 bis Mai 1918 teil. Seit 1920 Mitglied der KPD, leitete er von 1924 bis 1927 die Ortsgruppe Zoppot und war dort auch von 1924 bis 1933 Stadtverordneter der KPD. 1927 in den Volkstag Danzig gewählt, war Paul Kreft zeitweise unter Anton Plenikowski Orgleiter bzw. Kassierer der BL Danzig. Im Juni 1933 zu sieben Monaten Gefängnis und Anfang 1934 zu zwei Jahre und vier Monate Zuchthaus verurteilt, wurde er im September 1936 entlassen. Im Juni 1937 emigrierte Kreft nach Dänemark, wurde als politischer Flüchtling anerkannt und lebte in Fredericia, wohin ihm auch seine Familie folgte. Kreft arbeitete weiter für die KPD, hatte engen Kontakt zu Conrad Blenkle, Otto Brenzel, Heinrich Wiatrek und Walter Weidauer und war zeitweise Leiter der KPD-Gruppe in Jütland. Nach der Besetzung Dänemarks durch die Wehrmacht wurde er am 26. Juli 1940 in Kopenhagen von dänischer Polizei verhaftet und kam in das Internierungslager Horserod, dann nach Deutschland ausgeliefert und am 11. Dezember 1942 vom II. Strafsenat des Hanseatischen OLG zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Zunächst saß er in Fuhlsbüttel ein, wurde dann am 24. April 1943 in das Zuchthaus Rendsburg/Schleswig-Holstein verlegt. Am 29. April 1944 wurde Paul Kreft in das Zuchthaus Brandenburg-Görden verlegt, von dort kam er am 23. Juni 1944 in die Strafanstalt Vaihingen an der Enz, wo er am 10. Dezember 1944 an den Haftfolgen verstarb.

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