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Headline:WWF Schweiz sagt Ja zur Initiative ´Energie statt Arbeit besteuern´
Stichwort:Ökologische Steuerreform
Rubrik:Politik
Datum:16.November.2001, 11:50
Text:Der WWF hält die ökologische Steuerreform für notwendig

Der WWF Schweiz hat die Ja-Parole für die Initiative der Grünen Partei der Schweiz "Energie statt Arbeit besteuern" beschlossen. Die negativen Folgen des Energieverbrauchs für die Umwelt können nur durch eine umfassende Energiebesteuerung reduziert werden. Die CO2-Abgabe allein genügt nicht. Neben den fossilen Energieträgern muss insbesondere auch der ökologisch nicht zukunftsfähige Atomstrom besteuert werden.


Das Klima ist bedroht durch menschgemachte Treibhausgase. Am Wichtigsten ist CO2, das bei der Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas) entsteht. Bereits beschlossen ist das CO2-Gesetz. Doch zu vieles ist unklar: Mit politischen Vorstössen wird versucht, die Ziele des CO2-Gesetzes zu verwässern, die Einführung der CO2-Abgabe aufzuschieben und die Abgabenhöhe tief zu halten.

Zudem belastet die Abgabe nur die CO2-Emissionen. Energie aus Atomkraftwerken ist ebenfalls nicht zukunftsfähig - auch sie muss gerechterweise besteuert. Die Initiative verlangt auch eine Besteuerung der erneuerbaren Energie aus Wasserkraftwerken mit mehr als 1 Megawatt Leistung, weil diese in der Regel stärkere Auswirkungen auf die Natur haben. Hier setzt der WWF auf die Vernunft der gesetzgebenden Instanzen. Für die erneuerbare Energie Wasserkraft sollten tiefere Steuern als für Atomkraft und Erdöl festgelegt werden. Damit bleibt die Konkurrenzfähigkeit der Wasserkraftwerke erhalten.

Die Initiative "Energie statt Arbeit besteuern" ist ein weiterer Schritt zu einer umfassenden ökologischen Steuerreform. Sie fördert Investitionen in Zukunftstechniken im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien und schafft damit Wettbewerbsvorteile für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Der WWF Schweiz empfiehlt deshalb am 2. Dezember der Initiative "Energie statt Arbeit besteuern" zuzustimmen.




Quelle:WWF Schweiz
Link:www.wwf.ch


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