| | Autor | Vita | Beruf(ung) | Zitat | | Tschechow, Anton | (1860–1904) | russ. Schriftsteller | "Von den Mängeln eines Talents zu sprechen ist dasselbe, wie von den Mängeln eines großen Baumes zu sprechen, der im Garten wächst, da geht es doch nicht in erster Linie um den Baum an sich, sondern um den Geschmack derer, die den Baum betrachten." |
| Tschechow, Anton | (1860–1904) | russ. Schriftsteller | "Die Leute lieben an der Kunst am meisten das Banale und längst Bekannte, das, woran sie gewöhnt sind." |
| Tübke, Werner | (1929–2004) | deutscher Maler und Grafiker | „Der Begriff DDR-Kunst ist bei mir negativ besetzt. Ich verstehe darunter etwas nicht zu Definierendes: nicht ganz modern, nicht ganz altmodisch, ein bisschen plakativ, ein bisschen optimistisch, sehr vereinfacht gemalt, aber nicht expressiv, und ohne ... |
| Tübke, Werner | (1929–2004) | deutscher Maler und Grafiker | „Ich habe im Grunde als Zeichner begonnen, und ich werde wohl als Zeichner auch aufhören. Was dazwischenliegt – die Masse der Bilder, das Hauptwerk – wird erst später eingeschätzt werden können. Da hängt auch im Augenblick zu viel Mensch, Person dran. ... |
| Tucholsky, Kurt | (1890-1935) | Schriftsteller | "Kitsch ist das Echo der Kunst." |
| Tucholsky, Kurt | (1890-1935) | Schriftsteller | "In der Kunst gibt es nur ein Kriterium: die Gänsehaut. man hat es, oder man hat es nicht." |
| Turing, Alan | (1912-1954) | brit. Logiker, Mathematiker und Kryptoanalytiker | »Wir dürfen hoffen, daß Maschinen schliesslich auf allen rein intellektuellen Gebieten mit dem Menschen konkurrieren. Aber mit welchem sollte man am besten beginnen? Viele glauben, daß eine sehr abstrakte Tätigkeit, beispielsweise das Schachspielen, am... |
| Twombly, Cy | (1928) | Maler, Fotograf, Objektkünstler | "Heute ist jede Linie die gegenwärtige Erfahrung ihrer eigenen ihr innewohnenden Geschichte. Sie erklärt nichts, sie ist das Ereignis ihrer eigenen Verkörperung. Gebilde herstellen ist eher eine private, isolierte und gnädige Nachsicht als die abstrakt... |
| Tzara, Tristan | (1896-1963) | Schriftsteller | "Kunst wird einschlafen. Kunst-Papageien-Gefasel, ersetzt durch Dada. Kunst muß operiert werden. Kunst ist ein besonderer Anspruch, erwärmt durch Schüchternheit des Blasensystems, Hysterie, im Atelier geboren." |
| Tzara, Tristan | (1896-1963) | Schriftsteller | "Kunst ist Privatsache, der Künstler betreibt sie für sich; ein verständliches Werk ist Journalistenmache." |
| Tàpies, Antoni | (1923) | span. Maler / Grafiker | "Die Kunst ist eine Quelle der Erkenntnis wie die Naturwissenschaft, die Philosophie usw." |
| Tàpies, Antoni | (1923) | span. Maler, Graphiker | "Kunst ist ein Zeichen, ein Ding, das die Realität in unserer geistigen Vorstellung wachruft. So sehe ich auch keinen Gegensatz zwischen Abstraktion und Figuration, solange sie jene Idee von Wirklichkeit in uns evoziert." |
| Tàpies, Antoni | (1923) | span. Maler, Graphiker | "Redet man in den Schulen etwa, ohne daß wir davon wissen, schon von neuer Kunst? Ist das, was die Zeitungen darüber schreiben, schon mehr geworden im Verhältnis zu den ungeheuren Mengen von Papier, die dem Sport, dem Klatsch, den Liebesaffären von Pr... |
| Uecker, Günther | (1930) | Objektkünstler | "In unserer künstlerischen Ausdrucksweise wollten wir nicht mehr die Welt abbilden, sondern wir wollten Bilder in die Welt setzen, die sich als innere Vision darstellen. Wir wollten ein wahrhaftiges inneres empfinden [...] zur Grundlage künstlerischen ... |
| Uecker, Günther | (1930) | Objektkünstler | "Mein Körper spielt für die Proportionen meiner Arbeiten eine große Rolle. Die Bewegungen meiner Füße, die Bewegung des Leibes und die Bögen der ausgreifenden Arme ... sind choreografische Zeichen, die ein Bildfeld füllen." |
| Uhland, Ludwig | (1787-1862) | Dichter, Jurist, Politiker | "Man rettet gern aus trüber Gegenwart sich in das heitere Gebiet der Kunst, und für die Kränkungen der Wirklichkeit sucht man sich Heilung in des Dichters Träumen." |
| Uhland, Ludwig | (1787-1862) | Dichter, Jurist, Politiker | "Heilig achten wir die Geister,
aber Namen sind uns Dunst.
Würdig ehren wir die Meister,
aber frei ist nur die Kunst." |
| Ulbricht, Walter | (1893-1973) | Staatsratsvorsitzender der DDR | "Die bildende Kunst [...] ist in der deutschen demokratischen Republik am weitesten zurückgeblieben. Es gibt kein einziges großes Werk, das für die weitere Entwicklung als beispielhaft hervorgehobenwerden kann [...]. Wir wollen in unseren Kunstschulen ... |
| Ulrichs, Timm | (1940) | Künstler | "Kunst ist Leben und Leben ist Kunst" |
| Ulrichs, Timm | (1940) | Künstler | "Kunst ist Erinnerung besserer Zukunft." |
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