Mikka in Florida
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Sono io

Dieser Text stammt aus der Diplomzeitung M02 und wurde von Michael Berger geschrieben. Einige Quellen und insbesondere die Fotomontage können nicht als seriös eingestuft werden...



Spitznamen: Stössel, Gnos;

Besondere Merkmale: roter Kopf wenn peinlich;

Vorlieben: Schmuddelfilme, Töggele, Fäschte;

Lieblingshandtuch: Das von Denise (UMTEC)

 

Michael war während den 3 Jahren in der HSR der Master of School schlecht hin. Hatte jemand eine Frage oder keine Lust eine Übung zu lösen – keine Sorge, Gnos wusste immer Rat. Doch bei den Übungen traten Dozentenmerkmale bei ihm zum Vorschein und er gab die Lösungen meistens mit der Bemerkung: „So Bueb, zerscht selber hirne und denn chasch bi mir atrabe!!“

Michael verehrt, vergöttert ja liebt Bier über alles und es wäre kein Wunder würde man ihn mit einer Bierflasche im Bett erwischen. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass er auf Alkohol angewiesen ist. Er gehört sozusagen zu seinen Grundnahrungsmitteln. Doch manchmal trinkt auch Michi über den Durst und endet, wie z.B. an der Hockey-Bar mit einem Loch im Kopf beim Notfallarzt. Nach langem Umherirren fand er dann doch den Ausgang der Praxis und reierte dem lieben Herr Doktor als Dankeschön gleich noch in seine Rabatte. Auch die Pflanzen im Gebäude 3 mussten unter seinen Orientierungsproblemen leiden und dienten plötzlich als Auffangkissen. Keine Sorge, mit ein bisschen Drücken und Formen war die Pflanze wieder wie neu. Manchmal, wenn die Sterne günstig stehen, kann man ihn am Christopher Street Day feiern sehen, obwohl er nur der Party wegen dabei ist- oder doch aus anderen Gründen? Das wissen nur seine Mitbewohner. Es kam durchaus vor, dass Michael nach solch anstrengenden Partys den Schlaf der Schule bevorzugte und sich nicht blicken liess. Dann half nur noch Rahmschnitzel mit Nüdeli und eine Strahlentherapie mit seiner Infrarotlampe.

Frauen haben bei ihm beinahe denselben Stellenwert wie das Bier. Im nüchternen Zustand ist er sehr schüchtern und zurückhaltend, aber wenn er die 2 Promille-Grenze erreicht hat, dann kann man ihn nicht mehr bremsen. Er flirtet was das Zeug hält und lässt keine Gelegenheit ungenutzt. Kein Wunder stand jeden Monat ein IKEA- Transporter mit einem neuen Bett vor seiner Mietwohnung bereit. Vor allem sein Charme und sein Hundeblick lassen Frauenherzen dahin schmelzen. Auch wenn sie noch so „dicke“ Schalen haben mögen. Nach den Partys strotzte er voller Energie und Lust, sodass er jedes mal seinen Zimmernachbar vor dem Zubett gehen um einen Schmuddelfilm bat. Kein Wunder hat er es auch in dieser Branche geschafft seinen Mann zu stehen, wie das Foto beweist.

(Dieses Foto kann hier leider nicht publiziert werden)

Als wichtigster Spieler beim Küssnachter Eishockey-Verein trainiert er zweimal in der Woche eisern und ohne Erbarmen. Obwohl- seiner Ausdauer beim Joggen nach zu Folge würde man ihn eher als Schachspieler abstempeln. Die Seitenbanden eines Eishockeyfeldes sind sehr hart und widerstandsfähig. Dies musste auch sein Gebiss erfahren und konnte den starken Belastungen nicht standhalten. So zierte sein Lächeln für ein paar Wochen eine „schnusige“ Zahnlücke, und der ehemalige Alchimist „Längle“ hatte einen Bruder gefunden.

Ich wünsche Dir „Stössel“ weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft. Möge eine holde Maid deine Gelüste stillen und dein Bäuchlein zu einer Bier-Wampe heranwachsen. Es war eine „geile“ und intensive Zeit mit dir am Tech sowie gemeinsam in der Studentenwohnung. Auf die Schmuddel- Filme musst du in nächster Zeit leider verzichten, da du nach Florida gehst und ich nach Vancouver. Aber so wie ich dich kenne sind ein paar tausend Kilometer kein Grund auf diese Sucht zu verzichten.

© Berger Michael

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